München hat eine dichte Elektronik- und Gerätefertigung, von Medizintechnik über Messtechnik bis zu Luftfahrt und Verteidigung. Die Fachkräfte dafür sind vorhanden, aber sie wohnen oft nicht in der Stadt. Wer in Dachau, Gilching oder im Münchner Norden fertigt, konkurriert um Menschen, die mit Auto oder S-Bahn pendeln und für die Schichtbeginn und Parkplatz echte Entscheidungskriterien sind.
Drei Dinge beobachten wir in den Suchaufträgen, die wir bearbeiten:
- Erreichbarkeit schlägt Titel. Ein Standort mit S-Bahn-Anschluss und Frühschicht ab sieben Uhr bekommt Bewerbungen, die ein Standort ohne Anbindung nicht bekommt. Das gehört ehrlich in die Ausschreibung.
- Quereinsteiger sind oft die besseren Kandidaten. Wer aus dem Handwerk, aus der Automobilzulieferung oder aus der Medizintechnik kommt, kennt Sorgfalt und Dokumentation. Lötzertifikate lassen sich nachholen, Arbeitshaltung nicht.
- Kleinserie ist ein eigenes Profil. Hersteller mit wechselnden Varianten brauchen Menschen, die Zeichnungen lesen und selbst mitdenken, nicht Bandarbeit gewohnt sind. Das Suchprofil muss das sagen.
Was wir im Vorgespräch prüfen: Lötkenntnisse und Prüferfahrung an konkreten Beispielen, Lesen von Zeichnungen und Stücklisten, Deutsch und Englisch im Arbeitsalltag, Schichtbereitschaft, Anfahrt. Erst dann stellen wir vor.